Neues aus Vieringhausen

Martin Mayer   |   06. Januar 2017

360Grad VR – Zukunft, die jetzt schon Spaß macht! Fortsetzung

Wer einmal 360Grad mit Nicole Kidman im A380 reisen möchte, kann das sofort machen! Und wir sagen Ihnen, wie das geht.

Wie wir im letzten Beitrag bereits feststellten, ist die Erfahrung mit einer VR-Brille einzigartig. Selten hatte man bisher das Gefühl, so stark in das Geschehen des Gesehenen integriert zu sein. Etihad Airways hat dieses Erlebnis wunderbar in einer 360Grad-Kampagne rund um ihr Flagschiff, den A380, inszeniert.

Bevor Sie den folgenden 360Grad-Film öffnen, empfehlen wir Ihnen, sich zumindest eine einfache VR-Brille zuzulegen (ab 3 Euro) oder sich einfach eine bei uns zu leihen. Schon mit einfachen Modellen in Kombination mit einem Smartphone ist das Erlebnis beeindruckend.

Ok, die Gamer in unserer Agentur werden jetzt mit einem müden Lächeln einwenden, dass das Geschehen hier ja nicht gesteuert werden kann!
Aber irgendwie muss man ja mal anfangen.

Übrigens auch wir erstellen 360Grad-Fotos oder Videos mit denen Sie den Besuchern Ihrer Webseite ganz neue und besondere Einblicke in Ihr Unternehmen bieten können.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen klicken Sie hier!

Zum 360Grad-Film gelangen Sie hier: Etihad A380 Virtual Reality experience featuring Nicole Kidma

Viel Spaß!

Ingo Stephan   |   31. Oktober 2016

VR – die Zukunft, die jetzt schon Spaß macht!

Der Begriff „virtuelle Realität“ – kurz VR – war für mich bis vor Kurzem nicht mehr als ein technisch klingender, futuristischer Begriff, von dem ich zwar wusste worum es geht, der aber sonst keine weiteren emotionalen Reaktionen in mir hervorgerufen hat.

Das hat sich am 13. Oktober 2016 geändert.

Das war nämlich der Tag an dem Sony eine im Vergleich relativ günstige „Volks-VR-Brille“ auf den Markt und somit in die Wohnzimmer der Besitzer einer Playstation der aktuellen Generation gebracht hat. Und das war dann auch genau der Tag, an dem die Sache für mich interessant wurde.

Da ich schon in den 80er-Jahren mal in einer High-Tech-Spielautomaten-Bude in Berlin Kontakt mit dieser Technik hatte, kamen mir ganz wage Erinnerungen an ein monströses Gerät – ähnlich einem riesigen Laufstall für Babys – in dem man sich mit seinem Kumpel, der ebenfalls in einem dieser Laufställe stand, in rudimentärer Klötzchen-Grafik zehn Minuten für damals 20 Mark nach Herzenslust battlen konnte. Das waren damals die schnellsten zehn Minuten meines Lebens.

Mit monströsen Geräten und Klötzchen-Grafik hat die Technik von heute natürlich nichts mehr zu tun. Mittlerweile passt sie bequem in jeden Wohnzimmerschrank, kann bei Bedarf rausgeholt und von jedem benutzt werden, wann immer er möchte. Hat man eine VR-Brille dann erstmal benutzt, bekommt der Begriff „virtuelle Realität“ endlich genau die Bedeutung, die er buchstäblich beinhaltet, denn man befindet sich „real“ in einer „virtuellen“ Welt. Der Abstand, den man sonst zu einem Bildschirm hat, verschwindet, man ist nicht mehr außen vor und schaut AUF das Szenario, sondern man ist mittendrin und alles ist um einen herum. Alles wirkt real. Computergenerierte Charaktere stehen plötzlich lebensecht vor einem und wenn der sechs Meter lange Hai an einem vorbeischwimmt, dann ist er wirklich furchteinflößende sechs Meter lang. Man sitzt im Cockpit des Raumschiffs wie am Steuer seines Autos, nur sieht man statt anderer Autos und Häusern riesige Raumgleiter und Asteroiden um einen herum. Was das im Kopf so anrichtet, wenn das Gehirn zwar Bewegung sieht, sie aber im Körper nicht spürt, ist ebenfalls eine einzigartige Erfahrung, auf die so mancher Magen am Anfang etwas empfindlich reagiert. In dem Fall sollte man sich lieber einen Eimer neben den Sessel stellen.

Grafisch ist speziell bei der VR-Brille von Sony noch jede Menge Luft nach oben, aber das Gefühl in einer virtuellen Umgebung zu sein in der theoretisch alles möglich ist, macht jetzt schon Lust auf mehr und lässt ganz gut erahnen, was in Zukunft mal möglich sein wird.

Egal, wie man zu der ganzen Technik steht, wer die Möglichkeit hat, mal einen Abstecher in die virtuelle Welt machen zu können, dem kann ich nur raten: Tu es! Ob es einem dann gefällt oder nicht, die Erfahrung ist auf jeden Fall eine ganz neue.

Ingo Stephan   |   05. August 2016

Crossmedial zur neuen Kampagne!

Die neue Werbekampagne der Wohnstätte Krefeld steht in den Startlöchern. Das Ziel: Die Neupositionierung der Marke und schöneres Wohnen für alle Krefelder.

Eine gute Werbekampagne funktioniert heute nicht mehr nur über ein Medium. Die clevere Vernetzung aller (Werbe-)Kanäle ist essentiell – besonders dann, wenn es verschiedene Zielgruppen anzusprechen gilt. Die Wohnstätte Krefeld hat nicht nur eine, sondern mehr als 225.000 „Zielgruppen“ – denn so viele unterschiedliche Bewohner leben in der Stadt. Um all diese Menschen zu erreichen, ist es mit nur einer Busbeklebung oder einem Plakat nicht mehr getan – eine crossmediale Kampagne muss es sein!

In enger Abstimmung mit der Marketing-Abteilung der Wohnstätte Krefeld entwickelten wir die Idee, das Konzept und den Look der neuen Kampagne. Unter dem Motto „Ich bin drin“ zeigen Krefelder „Typen“ ihr Gesicht für die größte Wohnungsgesellschaft der Stadt. Ob alt oder jung, klein oder groß – für die geplanten Motive suchten wir keine Models, sondern echte Menschen, die in der schönen Stadt am Niederrhein zuhause sind.

Der mehrwöchige Aufruf zum großen Fotocasting wurde ebenfalls von uns betreut und erfolgte über Facebook. Mit beachtlicher Resonanz: Von der Familie bis zur professionellen Dragqueen – über 80 einzigartige Menschen wollten das neue Gesicht der Wohnstätte Krefeld werden und auf allen relevanten Werbemitteln wie Plakaten, Anzeigen und Bussen zu sehen sein. Über die Auswahl und den Fortschritt der Kampagne hielten wir die Follower via Facebook auf dem Laufenden und sorgten auch für die entsprechende Platzierung der Aktion in verschiedenen Medien und Tageszeitungen.

Anfang Juli organisierten wir das Fotoshooting in Krefeld und lichteten zusammen mit dem Filmteam vom Neu.artig die Gewinner des Castings ab. Die Stimmung war gut – die Fotos noch besser! Einen kleinen Blick hinter die Kulissen gibt es im Making-of:

Noch können wir die neuen Kampagnen-Motive nicht zeigen – trotzdem ist sie schon jetzt ein Erfolg. Aufmerksamkeit, Reichweite und Followerzahlen der Wohnstätte Krefeld sind seit Beginn der Kampagne kontinuierlich gestiegen und ein Ende ist nicht abzusehen.

Wir freuen uns schon auf den Launch der Motive. Die komplette Kampagne findet ihr ab dann auch in unseren Referenzen.

Ingo Stephan   |   17. März 2016

Ein Logo geht auch dahin, wo es weh tut.

Von vielen Unternehmen wird oft unterschätzt, wie wertvoll ein gut durchdachtes Logo für die Kommunikation nach außen und innen sein kann.

Dabei ist das Logo die Speerspitze der Kommunikation, der kleine Frontsoldat der überall zum Einsatz kommt. Selbst in den schlimmsten und abgelegensten Regionen, wo sich sonst kein CI-Element mehr hintraut – runtergebrochen auf eine Farbe, hundertfach kopiert oder mehrfach thermotransfer gefaxt kann man sich darauf verlassen, dass das Logo immer die Fahne für das Unternehmen hoch hält.

Ein professionell erstelltes Logo transportiert im Idealfall die Kernbotschaften eines Unternehmens und gibt diesem ein unverwechselbares Gesicht. Es liefert Informationen, Emotionen, erzeugt Vertrauen und Begierde und kann einen großen Anteil am Erfolg eines Unternehmens haben. Jede Menge Beispiele zeigen, dass die bloße Präsenz eines Logos ein Produkt zum „Must have“ oder zum „No go“ macht.

Ein gutes Logo sollte leicht zu erfassen und flexibel adaptierbar sein, einen hohen Wiedererkennungswert haben, möglichst einzigartig und vor allem zeitlos sein. Dennoch muss es lebendig bleiben und den aktuellen Ansprüchen der Zeit angepasst werden, um seine Modernität nicht zu verlieren. Die großen Markenlogos werden ständig überarbeitet, angepasst und modernisiert, oft nur sehr behutsam und in so kleinen Schritten, dass es dem Verbraucher kaum auffällt – sie aber dadurch nie an Aktualität verlieren. Wie ein vertrautes Gesicht, dass sich stetig verändert – es einem aber erst bewusst wird, wenn man sich alte Fotos anschaut.

Wie viele andere Gestaltungsleistungen auch kann man ein schönes Logo mittlerweile an jeder Ecke von der Stange kaufen. Einfach den Unternehmensnamen einsetzen, die Farben anpassen und fertig ist das Logo, aber ist es dann auch ein echter Teil des Unternehmens? Kann ein Logobausatz aus dem Internet wirklich das Gesicht eines Unternehmens werden und dieses ein Leben lang repräsentieren?

Sicher nicht. Eine Logo-Entwicklung darf keine Hau-Ruck-Aktion werden, sondern sollte vielmehr eine Herzensangelegenheit sein, bei der Form, Farbe und Typografie der fundierten Analyse des Unternehmens entspringen.

Denn nur der gut ausgebildete kleine Logo-Frontsoldat kann in der täglichen Schlacht um die Aufmerksamkeit der Kunden bestehen!

Wir sind dabei