31. Oktober 2016 | Ingo Stephan

VR – die Zukunft, die jetzt schon Spaß macht!

Der Begriff „virtuelle Realität“ – kurz VR – war für mich bis vor Kurzem nicht mehr als ein technisch klingender, futuristischer Begriff, von dem ich zwar wusste worum es geht, der aber sonst keine weiteren emotionalen Reaktionen in mir hervorgerufen hat.

Das hat sich am 13. Oktober 2016 geändert.

Das war nämlich der Tag an dem Sony eine im Vergleich relativ günstige „Volks-VR-Brille“ auf den Markt und somit in die Wohnzimmer der Besitzer einer Playstation der aktuellen Generation gebracht hat. Und das war dann auch genau der Tag, an dem die Sache für mich interessant wurde.

Da ich schon in den 80er-Jahren mal in einer High-Tech-Spielautomaten-Bude in Berlin Kontakt mit dieser Technik hatte, kamen mir ganz wage Erinnerungen an ein monströses Gerät – ähnlich einem riesigen Laufstall für Babys – in dem man sich mit seinem Kumpel, der ebenfalls in einem dieser Laufställe stand, in rudimentärer Klötzchen-Grafik zehn Minuten für damals 20 Mark nach Herzenslust battlen konnte. Das waren damals die schnellsten zehn Minuten meines Lebens.

Mit monströsen Geräten und Klötzchen-Grafik hat die Technik von heute natürlich nichts mehr zu tun. Mittlerweile passt sie bequem in jeden Wohnzimmerschrank, kann bei Bedarf rausgeholt und von jedem benutzt werden, wann immer er möchte. Hat man eine VR-Brille dann erstmal benutzt, bekommt der Begriff „virtuelle Realität“ endlich genau die Bedeutung, die er buchstäblich beinhaltet, denn man befindet sich „real“ in einer „virtuellen“ Welt. Der Abstand, den man sonst zu einem Bildschirm hat, verschwindet, man ist nicht mehr außen vor und schaut AUF das Szenario, sondern man ist mittendrin und alles ist um einen herum. Alles wirkt real. Computergenerierte Charaktere stehen plötzlich lebensecht vor einem und wenn der sechs Meter lange Hai an einem vorbeischwimmt, dann ist er wirklich furchteinflößende sechs Meter lang. Man sitzt im Cockpit des Raumschiffs wie am Steuer seines Autos, nur sieht man statt anderer Autos und Häusern riesige Raumgleiter und Asteroiden um einen herum. Was das im Kopf so anrichtet, wenn das Gehirn zwar Bewegung sieht, sie aber im Körper nicht spürt, ist ebenfalls eine einzigartige Erfahrung, auf die so mancher Magen am Anfang etwas empfindlich reagiert. In dem Fall sollte man sich lieber einen Eimer neben den Sessel stellen.

Grafisch ist speziell bei der VR-Brille von Sony noch jede Menge Luft nach oben, aber das Gefühl in einer virtuellen Umgebung zu sein in der theoretisch alles möglich ist, macht jetzt schon Lust auf mehr und lässt ganz gut erahnen, was in Zukunft mal möglich sein wird.

Egal, wie man zu der ganzen Technik steht, wer die Möglichkeit hat, mal einen Abstecher in die virtuelle Welt machen zu können, dem kann ich nur raten: Tu es! Ob es einem dann gefällt oder nicht, die Erfahrung ist auf jeden Fall eine ganz neue.

 

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